Von Neapel
in die Josefstadt
1987 kam Salvatore Fiorella mit zwei Koffern nach Wien: einer voller Kleidung, einer voller Rezepte. Der zweite war der wichtigere. Seit damals kneten wir unseren Teig jeden Tag frisch, lassen ihn 48 Stunden ruhen und schieben ihn bei 380 Grad in den Steinofen — so wie es Salvatores Mutter in Neapel gemacht hat.
Heute steht die zweite Generation am Ofen. Die Tomaten kommen aus Kampanien, der Mozzarella ist Fior di Latte, das Olivenöl pressen Cousins in Apulien. Und wenn Nonna Rosa einmal im Monat vorbeischaut, wird die Pasta nachgewürzt. Immer. Ohne Diskussion.
„Ein Teller Pasta löst keine Probleme — aber er verschiebt sie auf morgen."
— Salvatore Fiorella, Gründer